Tian Wien – Essen braucht keine Sprache, es braucht eine Seele.

Im Tian ist Dein Tisch auch Deine Insel. Ich bin auf Grund eines Tipps einer Freundin im Tian Wien gelandet. Danke Andrea! Jetzt ist es so, dass der Artikel gar nicht geplant war, weil manchmal will ich einfach nur essen und geniessen. Auch sind nicht alle um mich so online freudig wie ich.

Aussen Unscheinbar, weil es Auffallen nicht nötig hat: Tian Wien

Gleich gegenüber des bekannten Ronacher versteckt es sich hinter eher unscheinbarer Fassade. Auch der Innenbereich ist sehr dezent, freundlich hell gehalten – so, als wolle nichts vom Teller ablenken. Umarmt werdet ihr von typisch wienerischen hohe Räume mit Stuck, die mein Herz schon beim Betreten höher schlagen haben lassen. Mit dem Tian Wien wurde ein Raum für und um das Essen geschaffen. Ich schätze sehr, wenn die Tische Platz bieten und man nicht die Gespräche des Nachbarn mithören muss. Im Tian ist Dein Tisch Deine Insel.

Mittagsmenü Tian Light – Zur Karte

Die Karte erscheint auf den ersten Blick sehr übersichtlich, so hat das doch Lorriot einmal formuliert. Was mich zuerst etwas erstaunt hat. Der Grund ist: Die einzelnen Gerichte haben ganz kurze Titel:  Karotte-Haselnuss. Wilder Kohl. Gerste.

Kombinieren kannst Du Dein TIAN light Mittagsmenü ganz nach Geschmack. Du wählst eine Vorspeise, oder ein Suppe und Hauptspeise und nach Wahl auch ein Dessert. Ich hatte als Vorspeise Karotte, dann wilden Kohl und im Anschluss Gerste.

Die zauberhafte Welt der Karotte

Entgegengeschwebt ist mir ein Teller mit Karotten. In allen Farben und auch Formen. Dazu muss man wissen, im Tian werden mit Rücksicht auf die natürlichen Kreisläufe nur biologische und fair erzeugte Produkte verarbeitet. Besonders faszinierend ist, dass darunter auch fast vergessene Gemüse-, Obst- und Getreidesorten auf den Teller kommen. Die Karotte war zauberhaft.

Die zauberhafte Welt der Karotte – Tian Wien

Dann hatte ich wilden Kohl. Ein Kohl-Potpourri. Das habe ich nun nur genossen und nicht fotografiert. Gefolgt von Gerste – einer Art Gersten Risotto.

Natürlich wurden wir auch mit einem Gruss aus der Küche verwöhnt. Für mich gemeinsam mit der Karotte die zwei optisch schönsten Gerichte. Das Auge isst mit.

Mein Hauptgang – Gerste mit Morcheln…

Im Rausch der Öle

Dazu gab es Brot mit drei wunderbaren Ölen. Ein Eleon Leinöl – Der Kärntner Unternehmer und einst jüngster Haubenkoch Österreichs Florian Klinger bietet mit Eleon hochwertige Pflanzenöle an, die ausschließlich aus biologischen Samen gepresst werden und frei von Zusatzstoffen sind. Dazu ein Veronelli Olivenöl, das unter dem gleichnamigen Olivenöl-Codex in Italien hergestellt wird. Ein Buza Olivenöl, aus der alten istrischen Olivensorte Buza, das nach hundertjähriger Tradition hergestellt wird. Jetzt höre ich auf zu schwärmen… denn alleine die Verkostung der Öle war ein Erlebnis.

Frisch gebackenes Brot – zwei Sorten mit Lein- und Olivenöl und Salz.

Mein Fazit

Bei einem Wien Besuch ein Must! Unbedingt reservieren!

Biologisch und Vegan – kreativ und modern

Ein wirkliches Erlebnis

Die Bedienung könnte etwas an Tempo zulegen, auch bei #SlowFood hätte man seinen Wein dann gerne beim ersten Gang.

I will  be back! Tian Wien

Falls es Dich interessiert, hier geht es zu meinem Beitrag: Warum Du auch alleine essen solltest?

 

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