Beiträge

Steffi Scherzer von der Tanz Akademie Zürich: körperliche Begabung ist nicht alles.

Die Schweiz bietet ein interessantes Tanzumfeld für mich. Ich war viele Jahre in Berlin engagiert. Nach meinem Karriereende als Primaballerina bin ich in die Schweiz gekommen, um hier eine professionelle und international anerkannte Tanzausbildung aufzubauen.

Ich wäre gerne am Theater oder der Oper geblieben. Mich hat das Pulsierende, die Kreativität mit den Tänzern fasziniert, neue Rollen zu erarbeiten, Training zu geben, aber es hat sich anders ergeben. Ich kann nun meine Erfahrungen an junge Talente weitergeben, das ist sehr schön.

Ein Tänzer hat zwei Leben. Das eine Leben gehört dem Tanz,  das andere ist das Leben danach. Weiterlesen

Steffi Scherzer von der Tanz Akademie Zürich über ihr Leben.
Ballerina zu sein ist ein wunderschöner Beruf.

Das Aufhören für eine Primaballerina oder Tänzerin ist immer schmerzlich. Aber man muss realistisch sein, der Körper spielt ab einem gewissen Alter nicht mehr mit. Dem Karriereende sollte man ins Auge blicken, dem kann man sich nicht verschliessen. Man bereitet sich sehr intensiv auf eine Tänzerkarriere vor, solange man tanzt, ist man völlig mit dem Tanzen beschäftigt. Man macht sich wenig Gedanken, wie es danach weitergeht.

Ich habe auf nichts verzichten müssen. Für mich war die Ausbildung keine Zeit des Verzichtes, weil der Tanz meine Passion war. Ich konnte mir nie etwas Anderes vorstellen, ich habe auch nie an meiner Entscheidung gezweifelt. Mit gutem Gewissen kann ich sagen, ich hatte eine schöne Kindheit und Jugend. Weiterlesen