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Das Problem an der Wurzel packen – diffuser Haarausfall

Von Haarausfall betroffen – Jede fünfte Frau ist bereits vor dem 30. Lebensjahr von Haarausfall betroffen, ab 50 Jahren bereits jede Zweite. Das sind Zahlen, die nachdenklich machen. Gestern im Bus sass mir eine Frau gegenüber, deren Kopfhaar zwar aufwendig toupiert, aber die Tatsache klar. Letzte Woche habe ich die Gelegenheit genutzt einen Vortrag von DEM Haarspezialisten im Raum Zürich zu besuchen. Prof. Dr. med. Ralph M. Trüeb hat sich ganz dem Haar verschrieben.

Wenn Frauen zu ihm in die Praxis kommen und über Haarausfall klagen, dann ist eingebildeter Haarausfall die Ausnahme. Viele Frauen sind tatsächlich von diffusem Haarausfall betroffen. Der Leidensdruck bei den Betroffenen ist gross. Die Ursache von Haarausfall ist sehr unterschiedlich und muss abgeklärt werden. Jedes Haar hat einen Zyklus den es durchläuft. Häufig tritt Haarausfall nach fiebrigen Erkrankungen auf oder durch Störungen im hormonellen Zyklus. Sowie durch Stress, nach Entbindung, nach Bestrahlungsbehandlungen. Viel von Euch haben sicher schon bemerkt, dass besonders im Spätsommer mehr Haare ausfallen. Hier handelt es sich um einen saisonbedingten Haarausfall.

Mit Haut und Haar dem Haar verschrieben, Prof. Dr. Trüeb.

Mit Haut und Haar dem Haar verschrieben, Prof. Dr. Trüeb.

Haarausfall und Menopause

Nach der Menopause leiden zwischen 20 und 30% der Frauen an fortschreitendem schütter werden des Kopfhaares. Wird die Ursache des Haarausfalls rechtzeitig erkannt, kann er in vielen Fällen durch geeignete Gegenmaßnahmen gestoppt werden.

Grundsätzlich – Haarverlust kann auch ein Hinweis auf eine zugrunde liegende allgemeinmedizinische Störung sein oder Folge spezifisch dermatologischer Kopfhauterkrankungen, die mitunter zum bleibenden narbigen Haarverlust führen. Deshalb sollte immer ein Spezialist aufgesucht werden. Am häufigsten ist der anlage-bedingte Haarausfall, der ein Drittel aller Frauen sichtbar betrifft und zum altersabhängig fortschreitenden Haarverlust führt.

Die Gründe für Haarausfall sind vielfältig.

Die Gründe für Haarausfall sind vielfältig.

Bei Frauen äußert sich erblich bedingter Haarausfall meist in einer Verbreiterung des Scheitels. Die Ursache ist selten eine Überproduktion der Androgene, sondern meist eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber diesen Hormonen. Die Haarfollikel schrumpfen, das führt zu einer Verkürzung der Wachstumsphasen des Haares. Die kräftigen Terminalhaare werden nach und nach durch kurze, feine Vellushaare ersetzt. Bis die Haarwurzel komplett abstirbt.

Haarwachstum – Gut zu wissen

Haarwachstum ist ein dynamischer Vorgang, der bestimmten Wachstumszyklen unterliegt und sich wiederholt. Der Mensch besitzt zwischen 70.000 und 120.000 Haare. Die Lebenszeit eines einzelnen Haares beträgt etwa zwei bis sechs Jahre. In dieser Zeit durchläuft das Haar verschiedene Phasen.

Der biologische Zyklus eines Haares.

Der biologische Zyklus eines Haares.

Die Anagenphase (Wachstumsphase) dauert zwischen zwei und sechs Jahren. In dieser Zeit wächst das Haar ungefähr 1 cm monatlich. Durchschnittlich befinden sich 80–90% aller Haare in dieser Phase.
In der Katagenphase (Übergangsphase) wird das Haar von der Haarwurzel abgetrennt. Diese Phase dauert bis zu zwei Wochen und betrifft ca. 1% der Haare. In der Telogenphase (Ruhephase) ist das Haar bereits von der Wurzel abgetrennt. Es wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und allmählich in Richtung Kopfhaut geschoben. Bis das Haar ausfällt, kann es bis zu vier Monate dauern. Etwa 10–20% der Haare befinden sich in diesem Stadium. Der Stoffwechselprozess beginnt danach von neuem: Die Haarzwiebel produziert wieder Zellen, ein neues Haar wächst heran.

Haarausfall und mögliche Lösungen

Leider gibt es viele Shampoos, Tabletten und Tinkturen die viel versprechen aber wenig halten, so Prof. Trüeb. Zur Behandlung von Haarausfall stehen diverse Produkte zur Auswahl, deren Wirksamkeit in klinischen Studien belegt ist. Prof. Trüeb empfiehlt seinen Patientinnen und Patienten eine Therapie mit der Aminosäure Cystin, Vitaminen der B-Gruppe, Medizinalhefe und Keratin (Pantogar®).

Das Produkt, dass Herr Prof.Trüeb empfiehlt.

Das Produkt, das Herr Prof.Trüeb empfiehlt und auch mir in der Apotheke empfohlen wurde.

Wichtig ist Geduld. Die Haare die heute ausfallen haben eine Ruhephase hinter sich, sie haben schon vor Monaten eine Wachstumsschädigung erlitten. Die Einnahme von Pantogar erfolgt über sechs Monate, 3 Kapseln pro Tag. Dieses Dosis kann später nach Absprache reduziert werden. Das Produkt ist rezeptfrei und ausschliesslich in der Apotheke erhältlich.

Ergänzung zum Blogbeitrag Stroh auf dem Kopf

Vor zwei Wochen habe ich einen Beitrag über trockenes Haar geschrieben. Bezüglich der Information Silikonfreie Shampoos möchte ich ergänzen. Das Haar an sich ist eine tote Substanz, an dessen Struktur man nichts mehr verändern kann. Das Problem liegt an der Wurzel. Damit Wirkstoffe in die Kopfhaut eindringen bzw. bis zur Haarwurzel gelangen, sollte die Kopfhaut nicht mit Silikon in Verbindung kommen. Silikon verschliesst die Zugangskanäle. Am Haar selber kann es keinen Schaden anrichten. Es führt aber nur zu einer optischen Verschönerung. Hier geht es zu dem Beitrag: Haarpflege in den Wechseljahren – Tipps vom Profi. 

Spannends rund um das Haar.

Spannendes rund um das Haar.

 

Was biete die DERMATOLOGISCHE PRAXIS – HAARCENTER Prof. TRÜEB

 

 

 

 

 

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